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01. Juni 2016 von Gabriella Pape

Kategorien: Neuigkeiten |

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„Die Gartenkultur ist uns eine Herzensangelegenheit, die wir mit unseren Blogbeiträgen von Pflanzen- und Gartendesignexperten mit Ihnen teilen möchten.“

Gabriella Pape

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23. Juni 2018 von Isabelle Van Groeningen

Gärten in Süd-Ost-England

Kategorien: Gärten, Rosen | Schlagwörter: , , , , , |

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Sussex Prairies - Rasen, Gras oder Wiese? © Isabelle van Groeningen

Sussex Prairies

Im Rahmen unseres Weiterbildungsprogramms für professionelle Gärtner und Gestalter hat diese Woche unsere erste Studienreise stattgefunden. Mit einer Gruppe von 12 Gärtnern, Garten- und Landschaftsbauern und Designern sind wir vier Tage unterwegs gewesen in Kent und Sussex. Unter dem Motto „Gras“ haben wir spezielle Führungen genossen in Gärten wie Sissinghurst, Great Dixter, Wakehurst Place und Sussex Prairies mit Besitzern und Chefgärtnern, die uns gezeigt haben, wie sie ihre Rasen-, Wiesen- oder Präriebepflanzungen etablieren und pflegen. Wir haben uns Saat- und Düngermischungen angeschaut, unterschiedliche Mäher gesehen und Diskussionen geführt über Mähzeiten, -frequenz und -höhe. Den Zeitpunkt hatte ich so gewählt, dass nicht nur die Wiesen besonders schön sind aber auch die Gärten generell ihr Höhepunkt haben.

Englischer Rasen in Sissinghurst

Sissinghurst Rosengarten © Isabelle van Groeningen

Sissinghurst Rosengarten

Das Geheimnis englischer Gärten ist immer schon der Rasen gewesen. Sissinghurst ist ein tolles Beispiel, wo wöchentlich auf 22mm kurz gemäht wird mit einem Spindelmäher. Dessen schwere Walze sorgt für die schönen Streifen. Das frisch geschnittene Grass wird bei diesem Rollen in eine Richtung gelegt wodurch das Streifeneffekt entsteht. Dieses wöchentliche Rollen sorgt auch für eine glatte Ebene, sodass er sich wie ein fester, grüner Teppich anfühlt. Die Flächen werden diagonal gemäht, sodass die Asymmetrie des Bereiches nicht so auffällt. Die Ränder des Rasens werden dann geschnitten mit einer speziellen Rasenkantenschere, sodass der Samtteppich eine recht scharfe Kante bekommt und hiermit die Spannung bildet, die so wunderbar kontrastiert mit der entspannten Üppigkeit in den Blumenbeeten.

Sissinghurst Rasen © Isabelle van Groeningen

Sissinghurst Rasen

Die neuen Coronation-Wiesen von Wakehurst Place

In den letzten Jahren erscheinen in vielen Gärten immer mehr Blumenwiesen. Dieses ist zwei Faktoren zu verdanken. Erstens ist ein gut gepflegter Rasen das arbeitsintensivste, was es überhaupt gibt. Zweitens hat die Popularität des Themas „Wiesen“ stark zugenommen. Das ökologische Bewusstsein hat wohl stark zugenommen und der Wert von Rasen versus Wiesen wurde erkannt.

Coronation Meadows Wakehurst © Isabelle van Groeningen

Coronation Meadows Wakehurst

Dass eine gute, ökologisch wertvolle Wiese mit hoher Biodiversität nicht über Nacht entsteht, haben wir feststellen können. Dass die Blumenvielfalt nur steigen kann, wenn der Nährstoffpegel sinkt und die Gräser nicht so kräftig wachsen, ist klar.  Die Coronation-Wiesen in Wakehurst Place wurden erst vor zwei Jahren gesät und haben zurzeit nur ca. 16 Arten pro Quadratmeter, wo sie mindestens 32 haben sollten. Einige der Wiesen in Wakehurst enthalten über 40 Arten.

Die klassischen Wiesen von Great Dixter

Great Dixter's Wiesen © Isabelle van Groeningen

Great Dixter’s Wiesen

Der Garten mit der ältesten Wiesentradition ist wohl Great Dixter. Teils sind sie über 400 Jahren alt und sind dicht bestückt mit einer großen Blütenvielfalt, inklusive Orchideen. Das gefleckte Knabenkraut war zurzeit besonders üppig. Ein sehr wichtiges Element in allen erfolgreiche Wiesen die wir uns angeschaut haben, ist eine unscheinbare einjährige Pflanze. Der kleine gelbe Klappertopf, ein Halbparasit der auf den Wurzeln von 50 unterschiedliche Pflanzen wächst (hauptsächlich Süßgräser), ist eine sehr wichtige Pflanze um die Vitalität zu reduzieren, wodurch die Gräser nicht so hoch wachsen und mehr Licht und Platz lassen für andere blühende Nachbarn.

Das Mähen zum richtigen Zeitpunkt ist genauso wichtig und natürlich auch das Entfernen der Mahd.

Die Romantik der Wiesen und Rosen

Rosa mulligani 1 © Isabelle van Groeningen

Rosa mulligani 1

Um diese Jahreszeit durch blühende Wiesen zu laufen, wo einzelne, größer blühende Strauchrosen sich entfalten zwischen alten Obstbäume wie im Garten von King John’s Nursery oder in den Streuobstwiesen von Sissinghurst, ist ein unvergessliches Erlebnis. Wenn Strauchrosen Platz haben, sich frei zu entwickeln zu größeren Sträuchern oder wie eine Kaskade aus Bäumen runterstürzen, ist es ein echtes Fest.

Dekorative Gräser

Wir haben nicht nur Gras angeschaut in Form von Wiesen und Rasen. Dekoratives Gras in Beeten und Rabatten war auch im Angebot. Obwohl die Saison gerade erst anfängt für Sussex Prairies mit seinen großen Flächen von Stauden und Gräsern, ist dort schon Calamagrostis x acutiflora ‘Waldenbuch‘ traumhaft. Fast so hoch wie die Sorte ‘Karl Foerster‘ aber frei von Rost, sind die Blüten blond statt dunkel.

Calamagrostis acutiflora 'Waldenbuch' © Isabelle van Groeningen

Calamagrostis acutiflora ‚Waldenbuch‘

Bei Marchants Hardy Plants war es eine Stipa ‘Gold Fontäne‘, die mich besonders beeindruckt hat. Im 2. Jahr schon recht blütenreich und besonders hoch.

Rosen

Wo es in Berlin gefühlt schon Spätsommer ist, war es einfach herrlich, nochmal kurz in den Frühsommer einzutauchen und all das zu genießen, was ich irgendwie hier verpasst habe, wie die Rosenblüte. „Mein Rosengarten“, der Rosengarten in Nymans, für welchen ich vor über 30 Jahren mal den Pflanzplan gemacht habe, war noch in voller Blütenpracht. Obwohl einiges sich vom Original geändert hat, wie die Zugabe einiger moderner Austin Rosen.

Auch die Rosen in Sissinghurst waren natürlich in voller Pracht. Die Rosa mulligani mitten im weißen Garten war perfekt und der Rosengarten mit seiner Mischung aus Rosen, Clematis und Stauden war besonders gut.

Merriments Garten hatte eine besonders üppige Rose ‚Francis E Lester‘ über einer Pergola. Ihre offenen, einfachen, weißen Blüten mit einem Hauch von Rosa sind besonders schön. Die große Menge von kleinen, runden Hagebutten, die den Winter über hängen bleiben, sind besonders dekorativ. Merriments hatte allerdings auch ein tolles Beispiel, wie wichtig es ist, seinen Rasen zu schützen während größerer Gartenarbeiten: schwere Maschinen hatten während der Wintermonate tiefe Spuren hinterlassen. Liebevoll wurden diese mit frischer Erde nachgefüllt und mit Rasen nachgesät… der Streifenhörncheneffekt wird noch eine Weile präsent sein!

Es ist nie zu spät, um spontan seine Koffer zu packen und zu verreisen! Jedes Mal kommt man erfrischt nach Hause und voller neue Ideen und Inspirationen. Auch dieses Mal war es so.

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16. Juni 2018 von Isabelle Van Groeningen

Pflanzen aus Indien – Teil 1

Kategorien: Die Gartenakademie, Pflanzen | Schlagwörter: , |

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Der Himalaya / Indien © Isabelle van Groeningen

Der Himalaya

Vor einigen Wochen haben wir die Gartenakademie für unser neues Sommer-Thema „Indien“ umdekoriert. Wie regelmäßige Besucher wissen, wechseln wir gerne unsere Themen, damit wir einen Grund zum Umdekorieren haben und Pflanzen, Produkte und, wo passend, auch mal die Küche vorstellen können. Somit sind wir jetzt bunt und recht farbenfroh geschmückt und über der Akademie hängen auch mal Duftwolken von köstlichen indischen Gewürzen (obwohl zurzeit der göttliche Duft von blühenden Linden kaum zu übertreffen ist). Weiterlesen →

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09. Juni 2018 von Isabelle Van Groeningen

Foliage contrast for shade

Kategorien: English Blog, Jahreszeiten, Pflanzen, Sommer, Übers Gärtnern | Schlagwörter: , , , , |

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Podophyllum left of treefern - shade plants © Isabelle van Groeningen

Podophyllum left of treefern

I so love my little garden, my precious green patch. Right now more than ever as it is such a precious lush jungle. A welcome green lung that seems to help protect us from the heat and dust that hangs over the city. Whilst the south-western part of Germany gets hit by dramatic thunder storms accompanied by flooding rains and devastating hailstorms over and over again, Berlin continues to enjoy high-summer temperatures hovering around 30°C with the last rain seen last week Friday. Mai was the hottest month for 130 years. Consequently, the vegetation in the city looks like it normally does in August. The grass strips along the pavement, or in the centre of the streets are reduced to brown stubble, the lime trees turn their leaves „in-side-out” folding their silvery undersides to the surface to reflect the sunlight.

Roses

The flowering season continues to be irregular. The first roses have long finished flowering. ‚Mme Gregoire Staechelin‘ already has big rosehips. The climbing ‚Cecile Brunner‘ is almost finished. In the borders ‚Darcey Bussel‘, ‘Harlow Car’ and others are reaching the end of their first flush. It makes me wonder what will happen at the end of the season, if they will give us a third flush or shall we generally just have a dry, brown landscape? We shall see how it unfolds.

Rosa 'Harlow Carr' 1 © 2017 Isabelle van Groeningen

Rosa ‚Harlow Carr‘

Our bees

Busy bees © Isabelle van Groeningen

Busy bees

What does all this do with the bees? It makes them busy: Our bee keeper harvested 50 kgs of our two hives last week. We never had such a large, early harvest. Considering less than three months ago he had to feed them to keep them going through the cold March, this seems quite remarkable.

Paulownia leaves

Paulownia shoots - shade plants © Isabelle van Groeningen

Paulownia shoots

All these worries about what will flower next, seem far away in my green oasis: although there are always a few plants in flower, it never is much, but I don’t miss it. In the evenings, I sit on my lovely cool terrace and allow my eyes to rest on the different shapes and shades of foliage. The Paulownia is doing its annual party trick again, producing strong thick new shoots and massive leaves after we cut it back to no more than a 2 meter high walking stick. It has passed the 4 meter mark already, and is definitely not yet through with its mission.

Bamboo screen

Bamboo screen - shade plants © Isabelle van Groeningen

Bamboo screen

My screen to the neighbour’s house is growing strongly. Both the bamboos and the Magnolia grandiflora have been producing strong new shoots in this warm weather. They feel very much at home. Knowing they do not always stand up to severe winter weather, we had planted a mixture of different Phyllostachys cultivars together in the hope that some may prove hardier than others. This proved a wise move, as the black-stemmed Phyllostachys nigra did not like the late frosts we had during March and has died.  We had enclosed the whole area with a sturdy root barrier to contain the roots but allowing them to intermingle.

You win some you loose some

Leafing through my planting diary, makes me realise I have lost more plants here than ever. In part this is probably because I am also using this patch as an extreme experimentation ground. Seeing how much shade plants can really cope with, seeing how hardy things really are. Sometimes there are nice surprises, sometimes disappointments. That sadly belongs to the gardening life. I know I have lost plants to other creatures that have feasted on them, be it honey fungus, slugs, voles or vineweevil.

Little-know shade lovers

Trautvettia caroliniensis var. Japonica © Isabelle van Groeningen

Trautvettia caroliniensis var. Japonica

The surprise at seeing unkown, untried plants survive and thrive is therefore always a great delight. I went leafing through my notes as in the autumn I planted a little known woodland plant from North America Trautvettia caroliniensis var. Japonica which has just come into flower. Belonging to the ranunculus family it produces delightful, delicate white scented flowers. Apparently, it will reach up to about 1m, with large bold leaves. This it has not done yet, but then it is early days. It is also supposed to flower till late summer.

Aruncus

Next to this I planted one of my favourite shade plants: Aruncus. Less so the tall varieties, but the medium to smaller ones are excellent, elegant garden plants. Aruncus aethusifolius ‘Woldemar Meier’ grows to about 60cm in height, has fine feathery foliage and reddish stems, not dissimilar to Aruncus ‘Horatio’ which is a hybrid between A. dioicus and A. aethusifolius. It combines the greater height of the one parent, but delicacy and grace in foliage and flower of the other.  A. aethusifolius can also cope well with deep shade, and benefits from autumn planting so that it can get its roots down before the summer drought season starts. Once established it will cope with prolonged dry conditions.

The nicest grass for a shady spot

Hakonechloa macra - shade plants © Isabelle van Groeningen

Hakonechloa macra

In its fifth year, Hakonechloa macra has also developed well. It makes a good corner plant, and looks great when planted in clumps or drifts. Although the shorter, yellow variegated form H. macra ‘Aureola’ seems to be sold more widely, I find the taller ones so much more attractive as it brings stunning gently waving movement into the garden. Hakonechloa macra ‘Albostriata’ and ‘Allgold’ are both tall varieties with similar qualities. ‘Albostriata’ is green, striped with white, ‘Allgold’ is, as the name indicates, yellow, which is useful to bring a feeling of sunlight in shadier, gloomier areas.  Hiding underneath this grows a Cyclamen hederifolium that hardly sees any light, but seems very happy in its co-existence.

Impressive Arisaemas

Arisaema taiwanense left © Isabelle van Groeningen

Arisaema taiwanense left

I have planted several arisaemas in the past years, and this year they have suddenly all decided to show how much they appreciate it in my garden.  Arisaema draconitum stands defiant of slug damage, as does A. taiwanense. The reddish mottled stems carry very decorative foliage, which has brought much joy to my little garden. I shall explore further in the future with these fascinating plants.

Podophyllum

podophyllum versipelle - shade plants © Isabelle van Groeningen

Podophyllum versipelle

The winner in my garden at the moment is a Podophyllum versipelle, the Chinese Mayapple.  This too is rarely offered for sale, but is a stunner. Large, glossy mid green leaves stand proud atop 60cm tall stems. The leaves are round but quite deeply lobed and completely intimidate a neighbouring Astilboides tabularis which just stands there shyly, almost apologetic next to this brute.

Whilst flowers come and go, most of these great foliage plants will be present for many months to come. I look forward to their reliable company.

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02. Juni 2018 von Isabelle Van Groeningen

Gärtnern in Töpfen und Kübeln   

Kategorien: Neuigkeiten, Übers Gärtnern |

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© Isabelle van Groeningen

Mehr Mut!

Einige haben keine Wahl. Sie können nur in Kübeln gärtnern, da sie in einer Wohnung mit Balkon oder Terrasse leben. Aber selbst die Glücklichen, die einen Garten haben, haben meistens auch einige Pflanzen in einem Kübel oder Kasten vor dem Fenster, am Hauseingang oder auf der Terrasse stehen. Weiterlesen →

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26. Mai 2018 von Isabelle Van Groeningen

Wie gehen Sie mit Trockenheit um?

Kategorien: Jahreszeiten, Sommer, Übers Gärtnern | Schlagwörter: , , , |

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Papaver 'Beauty of Livermere' © Isabelle van Groeningen

Berliner Trockenheit

Seitdem der Thermostat nach dem ungemütlichen Osterwochenende von Winter auf Sommer gestellt wurde, herrscht in Berlin fast ununterbrochen Sommerwetter. Strahlend blauer Himmel, warme Temperaturen, ab und zu mal ein nettes, weißes Wölkchen. Einige Gewitter haben zwar unsere Gärten gegossen, aber es ist trotzdem trocken. Vor Waldbrandgefahr wurde schon in mehreren Regionen gewarnt.

In den Gärten ist es auch ganz schön trocken geworden. Besonders dort, wo große Bäume viel Wasser ziehen und die Erde durch Wind und Sonne rasant trocknet. Was können Sie tun um die Situation zu verbessern?

Passende Pflanzen auswählen

Bestimmte Pflanzen haben sich adaptiert, um mit heißen, sonnigen, trockenen Standorten umzugehen. Um an solch schwierigen Standorten überleben zu können, benutzen Pflanzen unterschiedliche Techniken.

  • Alle Pflanzen mit grauem oder silbernem Blatt, wie Olivenbäume, Artemisias oder Lavendel, reflektieren starkes Sonnenlicht.
  • Einige Pflanzen, wie z. B. Rosmarin, haben ihre Blattfläche so reduziert, dass sie nur noch schmale, fast nadelähnliche Blätter haben. Dadurch können sie nicht zu viel Wasser verdunsten.
  • Filzige Blätter, wie vom Wollziest, speichern feuchte Luft und wirken kühlend (an einem zu feuchten Standort werden sie schnell von Pilzkrankheiten befallen).
  • Fleischblättrige Pflanzen, wie Fetthenne oder Hauswurz, speichern Wasser und sind die Kamele der Pflanzenwelt.
  • Einige Pflanzen haben dickere Wurzeln oder Knollen und ziehen sich während der heißen, trockenen Sommerzeit teilweise oder sogar völlig zurück. Orientalischer Mohn und Tulpen verabschieden sich gerne gänzlich für die Saison, während Schwertlilien nach der Frühsommerblüte eine Ruhepause einlegen.
  • Stauden mit Pfahlwurzeln wachsen auf der Suche nach Grundwasser einfach noch tiefer und können somit lange Perioden von Trockenheit überleben. Röhrenstern verträgt dadurch extreme Trockenheit und Hitze, genauso wie die Färberhülse Baptisia.

Boden abdecken

Tipps für Trockenheit - Kompostmulch © Isabelle van Groeningen

Kompostmulch

Die Natur mag keine nackte Erde. Ob es Mulch oder Vegetation ist, der Boden sollte unbedingt abgedeckt sein, um zu verhindern, dass durch Sonne und Wind die kostbare, fruchtbare Oberschicht vertrocknet und wegpustet wird. Ob mit Vegetation oder Mulch (am besten Kompost aber auch Laub oder ein mineralischer Mulch, wie Kies oder Lavastein, ist effektiv), können auch größere Flächen abgedeckt werden. Vegetation ist am effektivsten, da die Feuchtigkeit, die nachts von Pflanzen abgegeben wird, zwischen Laubdecke und Erdfläche bleibt.

Verträgt Trockenheit - Artemisia schmidtiana 'Nana' © Isabelle van Groeningen

Artemisia schmidtiana ‚Nana‘

Rasen ist auch eine Form von Bodendecker. Damit während trockener Perioden nicht zu kurz gemäht wird, sollte der Mäher höher eingestellt werden. Hierdurch wird mehr Morgentau auf den Blättern gesammelt, was wiederum der Wurzel zugutekommt. Mit einem Mulchmäher ohne Fangkorb wird das geschnittene Gras fein gehäckselt und bleibt einfach liegen. Das hilft auch, extra Feuchtigkeit zu speichern. Man muss nur im Frühjahr und Herbst gründlich vertikutieren.

Gießen

Jeden Abend mit dem Schlauch im Garten unterwegs zu sein kann zwar schön sein, bringt aber meistens nicht viel. Erstens: Wenn Sie viele Schnecken im Garten haben, ist abends das Gießen immer eine gefährliche Sache. Schnecken kommen auf feuchten Böden viel besser vorwärts. Zweitens: Meist kommt nur eine ganz dünne Schicht Wasser an. Wenn Sie mal kratzen, um nachzuschauen, ist oft nur einen halben Zentimeter tief gewässert. Das hilft den Pflanzen nicht.

Erst wenn wir merken, dass unser Staudenbeet durstig ist (also, wenn die ersten Kandidaten ihre Ohren schlapp hängen lassen), erst dann wird der Sprenger angestellt. Morgens ganz früh, bleibt er zwei bis drei Stunden stehen. Das machen wir meistens nur alle drei bis vier Wochen, je nach Bedarf. Mein Motto ist: „Keep them mean, keep them lean!“

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19. Mai 2018 von Isabelle Van Groeningen

Rasen oder lieber Wiese?

Kategorien: Neuigkeiten, Übers Gärtnern, Zwiebeln | Schlagwörter: , , , |

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Zwiebelwiesen © Isabelle van Groeningen

Zwiebelwiesen

Die Kombination von hohen Temperaturen und gelegentlichem Gewitter, mit seinem stickstoffreichen Regen, sorgt dafür, dass der Rasen zurzeit kräftig wächst. Ein gut gepflegter, schön gemähter Rasen kann toll aussehen. Um das instand zu halten, ist es wichtig, mindestens einmal die Woche zu mähen, regelmäßig zu düngen, natürlich auch zu kalken und im Frühling und Herbst zu vertikutieren. Genau an dieser Stelle liegt bei manchen das Problem. Weiterlesen →

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12. Mai 2018 von Isabelle Van Groeningen

Clematis

Kategorien: Frühling, Jahreszeiten, Neuigkeiten, Pflanzen, Übers Gärtnern | Schlagwörter: |

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Clematis montana 'Rubens' © Isabelle van Groeningen

Clematis montana ‚Rubens‘

The heat of the past days has caused our Clematis montana to scatter her palest pink petals like confetti all over the terrace. This year’s show lasted barely two weeks. Pity it is all over, even though we don’t actually see all that much of its glory anymore these days: This pleasure is mainly reserved for our neighbours that live on the second and third floor above us. In five years she’s shot up and has now arrived at the third-floor balcony. Weiterlesen →

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